Apfelküchlein

Nass, kalt, grau und stürmisch – ungemütlicher hätte das Jahr 2019 kaum starten können. Aus weißem Schnee wurde im Handumdrehen graue Matschsuppe, der Himmel wechselte von hellgrau zu dunkelgrau und der Wind ließ Blätter, Äste und Bäume durch die Gegend sausen. Auch wenn unser Sohn und ich wirklich jeden Nachmittag mindestens eine Stunde an der frischen Luft verbringen – bei dem Wetter war uns beiden nach einem ultimativ gemütlichen und warmen Nachmittag zu Mute.

Nachdem wir also durch Schneeregen, der uns freundlicherweise von stürmischen Böen aus allen Richtungen benetzte, daheim angekommen waren, beschlossen wir: Wir backen Apfelküchlein mit Zimt und Streuseln. Dazu hören wir Bon Iver und trinken eine riesige Kanne Tee.

Rezept für zwölf Apfelküchlein

Zutaten für den Teig:

  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • Einen halben Würfel frische Hefe
  • Zwei Esslöffel Sonnenblumenöl 
  • Etwa 100 Milliliter lauwarme Hafermilch
  • Etwas Zimt

Zutaten für die Füllung:

  • Zwei mittelgroße Äpfel
  • 100 Gramm Haselnüsse
  • 1 Teelöffel Zimt
  • Etwa 50 Milliliter Hafermilch

Zutaten für die Streusel: 

  • Etwa 75 Gramm Dinkelmehl
  • Etwa 25 Gramm Pflanzenmargarine
  • Zwei Esslöffel Agavendicksaft

Zunächst habe ich einen halben Würfel Hefe in etwa 100
Millilitern lauwarmer Hafermilch aufgelöst. Nachdem sich die Hefe aufgelöst hatte, habe ich 200 Gramm Dinkelmehl, zwei Esslöffel Sonnenblumenöl und etwas Zimt dazu gegeben. Die Zutaten habe ich zu einem glatten Teig verknetet. Diesen habe ich für eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen habe ich zwei mittelgroße Äpfel geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Apfelstücke habe ich in einem Topf mit etwa 50 Millilitern Hafermilch auf mittlerer Stufe für etwa eine halbe Stunde erhitzt bis eine Art Kompott entstanden ist. Die Äpfel habe ich mit 100 Gramm gehäckselten Haselnüssen und einem Teelöffel Zimt verrührt und gut abkühlen lassen.

Ebenfalls vorbereitet habe ich die Streusel. Dazu habe ich etwa 75 Gramm Dinkelmehl, 25 Gramm Pflanzenmargarine und zwei Esslöffel Agavendicksaft in einer Schüssel verknetet.

Nachdem der Teig gegangen war, habe ich ihn noch einmal gut durchgeknetet und anschließend auf einer bemehlten Fläche dünn ausgerollt. Anschließend habe ich mit einem üblichen Trinkglas Kreise ausgestochen, die ich in eine geölte Muffinform gelegt habe. In die Teigkreise habe ich die Füllung gegeben und diese anschließend mit den Streuseln bestreut.

Die Küchlein habe ich für etwa 20 Minuten bei 175 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Die ersten beiden Küchlein haben wir noch warm verspeist und der Nachmittag war gerettet.

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