Treffpunkt Babykurs

Von der Großstadt Hamburg in einen Vorort von Köln zu ziehen, dem haben wir schon sehr entgegen gefiebert. Aber es gab auch Punkte, die vor allem mir doch einige Sorgen bereitet haben. Denn mit dem Umzug habe ich auch mein soziales Netzwerk in Hamburg hinter mir gelassen. Es würde nicht mehr einfach so möglich sein, meine Mädels auf nen Kaffee oder zum Mittagessen zu treffen. Auch wenn sich Freundschaften mit Wurmis Geburt zerschlagen haben oder sich sehr viele Freundschaften seit der Geburt verändert haben, ich habe wirklich gute Freunde in Hamburg zurück gelassen. Klar, den Kontakt will und werde ich pflegen, aber eine Freundschaft mit einer Distanz von rund 500 Kilometern ist einfach nicht das Gleiche. Und das bereitete mir Sorgen. Ich hatte Angst davor, einsam zu sein in unserer neuen Wahlheimat.

Babykurs als Kontaktbörse

Um die Möglichkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen, einsam zu werden oder mich hier einsam zu fühlen, haben wir schon in Hamburg nach Babykursen in der Nähe unseres neuen Wohnorts gesucht. Denn nicht nur ich hatte Interesse daran, andere junge Mütter und Väter kennen zu lernen, sondern unser Sohnemann sollte auch regelmäßig in Kontakt mit anderen Babys kommen. Er sollte lernen, mit anderen Babys zu spielen, zu teilen und natürlich sollte er sich anschauen, was die anderen Babys schon alles können oder wie sie mit bestimmten Dingen umgehen. Unsere Wahl fiel auf den Babykurs „Babys erstes Jahr“. Jeden Freitag marschierten Wurmi und ich zehn Wochen lang zu dem Kurs. Dort sangen wir lustige Lieder, tanzten im Kreis, spielten Ball oder ließen unsere Babys einfach miteinander spielen während wir Eltern uns über Neuigkeiten austauschten.

Der Kurs hat mir den Start im Rheinland sehr erleichtert. Schnell konnte ich Kontakte knüpfen, die auch außerhalb des Babykurses bestanden und nun nach Ende des Kurses hoffentlich weiter bestehen bleiben. Diese Kontakte zu anderen Eltern sind für mich besonders wichtig, da wir in unserem Freundeskreis kaum andere junge Eltern haben. Und es ist doch ein ganz besonderes Gefühl, wenn man als Ehepaar mit seinem Baby bei einer anderen Familie zum Kaffeeklatsch eingeladen wird. Früher traf man sich um 22 Uhr zum Vorglühen in der Schanze auf ein Bier.

Der erste Babykurs ist nun vorbei und da unser Sohnemann auf Musik jeglicher Art sehr stark reagiert, besuche ich als nächstes mit ihm einen „Musikgarten“ – schauen wir mal, was uns da so erwartet.

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