Babys sticht man nicht!

Spielplätze, Parks, Strände – wir lieben es einfach, mit unserem Sohn an der frischen Luft zu sein und das Leben zu genießen. So auch vergangenen Freitag. Es war ein spätsommerlicher Tag, der Vater hatte Urlaub und wir waren mit einer Freundin nachmittags in Köln verabredet. Die perfekte Gelegenheit, vor der Verabredung noch ein bisschen Großstadt-Spielplatz-Luft zu schnuppern und die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen.

Gesagt, getan: Am späten Vormittag radelten wir in Richtung Kölner Stadtgarten. Unser kleiner Sohn freute sich riesig als wir auf dem Spielplatz ankamen und spielte ganz zufrieden im Sand. Ebenso zufrieden saßen wir Eltern auf einer Bank und beobachteten unseren Sohn. Doch auf einmal war ganz plötzlich Schluss mit der friedlichen Stimmung: Urplötzlich schrie unser Sohnemann auf und wollte nicht aufhören, bitterlichst zu weinen.

Wespenalarm auf dem Spielplatz

Schnell wussten wir auch, warum: In seinem kleinen Zeigefinger steckte ein Wespenstachel. Sofort zog ich den Stachel heraus und saugte das Gift aus seinem Finger – ob das so richtig war, wusste ich nicht. Trotz meiner Mühen war sein Arm binnen Sekunden knallrot und stark geschwollen nur sein Zeigefinger war schneeweiß. Der Vater und ich waren vollkommen durch den Wind. Wir hatten Angst um unser Baby und waren ratlos, was wir machen sollten. Eine andere Spielplatz-Mutter war da viel klarer: Sie schickte uns in eine Apotheke. Ist ja auch irgendwie nahe liegend.

Apis C30 gegen Wespenstiche

Auf dem Weg zur Apotheke – unser Sohn ließ sich partout nicht beruhigen – versuchten wir den Kinderarzt zu erreichen. Denn zu allem Überfluss wurde unser Sohnemann morgens geimpft und wir wollten kein Risiko durch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen. Doch der Kinderarzt hatte sich natürlich schon ins Wochenende verabschiedet. Also fragte ich meine Schwester um Rat. Im Gegensatz zu uns, war sie vollkommen gelassen und empfahl uns, Apis C30 zu besorgen. Zwar war sich die Apothekerin nicht ganz sicher wegen der morgendlichen Impfung und der zusätzlichen Beanspruchung des Immunsystems durch die Globuli, aber wir wagten den Versuch. Und tatsächlich: Drei Globuli und rund 20 Minuten später war der Arm unseres Sohnes wieder auf Normalgröße geschrumpft und nicht mehr gerötet. Nur sein Zeigefinger zeugte noch von dem Stich. Und natürlich war da auch noch die Erinnerung an seinen ersten Stich, immer wenn sie hoch kam, schluchzte und wimmerte er.

Puh, wir waren fix und fertig! Und das alles wegen eines Wespenstichs! Wir müssen uns dringend in Gelassenheit üben, denn uns ist durchaus klar, dass unser kleiner König weitaus Schlimmeres davon tragen wird als so einen Stich. Aber es war unser erster medizinischer Notfall! Ein kleiner Notfall, der uns ganz große Sorgen bereitet hat. Aber ein Gutes hatte dieses Stich-Erlebnis: Immerhin wissen wir nun, dass unser Sohn gegen Wespenstiche nicht allergisch ist. Trotzdem: Wiederholung ist mehr als unerwünscht.

Liebe BesucherInnen! Wir möchten Euch informieren, dass diese Seite Cookies verwendet, um Euch einen besseren Komfort beim Betrachten und Benutzen der Seite bieten zu können.