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Was wäre die Welt ohne Wochenende? Unvorstellbar! Irgendwie ist es doch so, dass man dem Ende der Woche entgegenfiebert kaum hat sie begonnen. Das Beste an der Woche kommt zum Schluss und jeden Tag mit dem das Wochenende näher rückt, wird die Vorfreude noch ein wenig größer. Vor der Geburt unseres Sohnes bedeutete Wochenende in erster Linie arbeitsfrei. Durchzechte Nächte, verschlafene Morgen, Kurztrips in nah gelegene Städte oder einfach mal am Sonntagnachmittag ins Kino gehen. Wochenende bedeutete frei verfügbare Zeit, die wir vor allem als Paar und mit unseren Freunden verbrachten.

Zeit für Auszeit

Diese Art von Wochenende gibt es für uns schon eine ganze Weile nicht mehr, das Entgegenfiebern ist aber keineswegs geringer geworden. Das erste Lebensjahr unseres Sohnes legte ich eine Babypause ein und verbrachte unzählige wunderschöne Stunden mit ihm. So schön dieses Jahr auch war, ein Baby kostet Kraft. Mein Tagesablauf war mit der Geburt unseres Sohnes von heute auf morgen von unserem Baby geprägt. Mein so strukturiertes Leben war auf einmal völlig unorganisiert. Es gab Wochen, da lief es wie am Schnürchen und Wochen, da glaubte ich schon montags, ich hätte keine Kraft mehr, die restlichen vier Tage bis zum Wochenende durchzustehen. Denn Wochenende bedeutete Familienzeit. Am Wochenende konnte ich mir kleine Freiräume schaffen und Auszeiten nehmen, denn der Vater konnte mir unseren Sohn für einige Momente, Minuten oder Stunden abnehmen. Die Wochenenden verbrachten wir größtenteils zu Dritt, aber diese kleinen Pausen, in denen ich einfach nur mal zehn Minuten auf dem Sofa lag und meine beiden Männer beim Herumtollen beobachtete, waren Gold wert.

Zeit für Dreisamkeit

Und jetzt? Seitdem ich arbeite hat unser Wochenende noch einmal eine ganz neue Bedeutung bekommen. Denn jetzt sehne ich mich am Wochenende nicht nach kleinen Auszeiten, nach Entlastungen oder danach meine beiden Männer zu beobachten. Jetzt will ich mittendrin sein. Diese beiden wunderbaren Tage, die am Ende dann doch fast jede Woche noch irgendwie gut werden lassen, möchte ich mit meinen beiden Männern verbringen. Wie, wo oder mit wem sonst noch, das ist mir vollkommen gleich. Hauptsache, das Wochenende steht ganz im Zeichen unserer kleinen Familie.

Das Wochenende – in jeder Lebenssituation hat es irgendwie eine andere Bedeutung – doch ganz egal, wie man es dreht oder wendet. Das Beste an jeder Woche kommt zum Schluss!

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