Das Mehl macht’s

Mindestens einmal pro Woche verwandeln wir unsere Küche in eine Backstube. Ob Brot, Kuchen, Pizza oder Plätzchen – wir backen unsere Teigwaren selbst. Natürlich gönnen wir uns auch mal ein Stück Kuchen im Café oder essen eine leckere italienische Pizza, aber daheim und in unseren Brotdosen essen wir Selbstgebackenes. Nur selten habe ich wirklich überhaupt keine Lust oder Zeit, zu backen. Dann darf auch schon mal der Bäcker herhalten. Leider meistens mit einem ziemlich unbefriedigenden Ergebnis.

Bio und fair – das soll unser Mehl sein

Wir backen fast ausschließlich mit Dinkelmehl. Ab und an verwende ich auch Roggen- oder Kokosmehl, aber Dinkel vertragen wir einfach am besten. Lange Zeit habe ich das herkömmliche Mehl aus dem Supermarkt verwendet, bei dem wir eben unseren Großeinkauf getätigt haben. In den letzten beiden Jahren haben wir uns aber vorgenommen, nachhaltiger zu leben. Auf Plastik versuchen wir, weitestgehend zu verzichten und wir bemühen uns, regionale Produkte zu konsumieren.

Zunächst haben wir das Mehl im Unverpackt-Laden in der Mittagspause besorgt. Zwei Kilo lassen sich gut im Rucksack nach Hause transportieren. Das war aber ziemlich nervig, schließlich haben wir einen ziemlich hohen Mehlverbrauch. Deswegen haben wir uns auf die Suche nach einer Getreidemühle in Deutschland gemacht. Bio und fair waren unsere Kriterien. Fündig geworden sind wir bei der Biomühle Eiling.

Regionale und nachhaltige Getreidemühle

Um nur einige Punkte zu nennen, die uns überzeugt haben: Die Biomühle Eiling ist Bioland und Naturland zertifiziert. Sie setzt weder Chemie noch Gentechnik ein. Darüber hinaus arbeitet sie mit regionalen Landwirten zusammen und versendet klimaneutral. Und nicht zuletzt hat uns der Geschmack überzeugt.

Seit rund vier Monaten bestellen wir nun unser Mehl bei der Biomühle. Aber nicht nur unser Mehl, sondern auch Leinsamen, Grieß und Nackthafer. Denn neben Brot essen wir auch ziemlich gerne Müsli. Unsere Haferflocken quetschen wir selber mit der Flockenquetsche Anni und das funktioniert mit dem Nackthafer ganz hervorragend. Am liebsten dreht unser Sohn selbst an der Kurbel: So haben wir leckere Haferflocken – die man wirklich noch kauen muss – und einen sehr gut beschäftigten kleinen Sohnemann.

Auch wenn die Produkte bei der Biomühle etwas mehr kosten als im Supermarkt, können wir jedem, der gerne backt, nur empfehlen, das Mehl einmal auszuprobieren. Klar fänden wir es schöner und es wäre sicherlich auch nachhaltiger, wenn wir uns das Mehl nicht liefern lassen würden, aber in unserer Nähe gab es einfach keine Mühle und keinen Händler, die uns überzeugt haben. Deswegen haben wir diesen Weg gewählt und bestellen große Mengen, damit wir nicht zu oft beliefert werden müssen.

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