Der Berg ruft

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Diese Aussage würde ich so unterschreiben. Genauso gilt aber auch hier der Spruch: Mit Kindern ist alles anders. Vor der Geburt unseres Sohnes waren der Vater und ich gerne von der spontanen Sorte und mit möglichst wenig Gepäck unterwegs. Entspannungsurlaub war nie so unser Ding. Wir wollten aktiv sein, in die Kultur eintauchen und uns einfach so treiben lassen. Auf diese Weise können wir aber nur reisen, wenn wir uns eine kleine Auszeit nehmen. Wenn wir als Paar unterwegs sind. Diese kleinen Urlaube sind für uns zwar sehr wichtig, sowohl für uns als Paar als auch zum Krafttanken, aber am meisten genießen können wir unsere Urlaube zu dritt. 

Spontanurlaub ist Geschichte

Mit unserem kleinen Herrn sind Spontanurlaube zwar drin, sind aber ziemlich risikobehaftet und können ordentlich in die Hose gehen. Möglichst wenig Gepäck ist nicht der schlaueste Ansatz, wenn man ein Kind hat, das zum Explodieren neigt. Die Verdauung unseres Sohnes setzt meist nur alle paar Tage ein und verleiht dann dem Namen des großen Geschäfts alle Ehre. Da sollten dann ausreichend Wechselklamotten zur Hand sein. Auch Essen, Trinken, Windeln, Spielsachen – all das packen wir nur sparsam ein. Aber es soll und darf mit. Und Ruckzuck ist die Tasche voll. Dann noch der Kinderwagen, vielleicht eine Kraxe zum Wandern. Wechselschuhe für uns Eltern. Beim Strandurlaub Badetücher und vielleicht auch ein Sonnenschirm. Urlaube wollen geplant sein und zwar mit Sinn und Verstand. 

Familien planen ihren Urlaub

Nun ist unser Sohn zwar schon gute 2,5 Jahre auf dieser Welt, trotzdem sind wir auf vielen Gebieten noch Neulinge. Strandurlaube haben wir erfolgreich gemeistert. Städtetrips planen wir immer gut durch und bereisen bevorzugt Städte, die kinderwagentauglich sind. Aber dieses Jahr wollen wir mit unserem Sohn Urlaubsneuland betreten und im Sommer ein bisschen Bergluft schnuppern. Es ist uns sehr schwer gefallen, den idealen Urlaubsort für uns zu finden. Denn wir wollen wandern, das ist klar. Am liebsten viele Höhenmeter bei Wind und Wetter. Ist mit unserem Sohnemann aber nur eine bedingt gute Idee. Keine Ahnung, ob er die Berge gerne aus der Kraxe heraus bestaunt. Wir wissen auch nicht, wie ihm die Bergluft bekommt. Und vor allem steht in den Sternen, wie das Wetter wird. Also haben wir uns für eine kinderfreundliche Unterkunft entschieden. Die bei schlechtem Wetter ausreichend Erlebnisfaktor bietet. Die an zahlreichen Wanderwegen liegt. An Wegen, die nur mit Kraxe zu besteigen sind, aber auch an Wegen, die wir mit dem Kinderwagen wandern können. Damit uns Eltern bei schlechtem Wetter nicht die Decke auf den Kopf fällt, war uns wichtig, dass eine Stadt in der Nähe ist. Auch das ist gegeben, in weniger als einer Autostunde sind wir in Innsbruck. 

Reisen mit der Familienkutsche

Tja und dann kam die Frage, mit welchem Verkehrsmittel reisen wir. Am liebsten immer mit dem Zug. Aber wie soll das mit dem Gepäck gehen. Das wäre die pure Katastrophe. Fliegen wäre noch unsinniger. Also fahren wir mit dem Auto. Und ja, wir ehemaligen Spontan- nichts-Planen-Urlauber haben schon eine Liste geschrieben. Eine Liste mit den Dingen, die wir unbedingt mitnehmen wollen. Jetzt können wir nur hoffen, dass unsere Familienkutsche nicht aus allen Nähten platzt und wir unseren ganzen Krempel verstaut bekommen. Als wir die Liste erstellt haben, haben wir uns häufig gefragt: Haben wir tatsächlich an alles gedacht? Ist das wirklich notwendig oder können wir nicht auf das ein oder andere verzichten? Sollen wir wirklich eine Lebensmittelkiste packen oder sollen wir vor Ort erstmal in einen Supermarkt fahren? Man merkt: Familienurlaub bedarf einer wohlbedachten Planung. 

Super hilfreich ist der Ratgeber für Familienurlaub vom ADAC. Vom Strandurlaub über Städtetrips, Campingurlaub bis hin zum Skiurlaub sind die verschiedensten Urlaubsarten, die man als Familie angehen kann, gelistet. Stets mit hilfreichen Tipps zur Urlaubsgestaltung und mit Empfehlungen zu bestimmten Reisezielen. 

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