Der pure Fruchtgenuss

Unserem Umzug geschuldet habe ich eine mehr oder weniger lange Backpause eingelegt. Nachdem das letzte Mehl aufgebraucht und unsere „alte“ Küche Sperrzone war, gab es bei uns für einige Zeit keine selbst gebackenen Teigwaren. Seit der Unterzeichnung des Mietvertrags war meine Freude auf die „neue“ Küche riesig. Zwei Tage nach dem Umzug kam dann auch endlich die neue Mehllieferung von der Biomühle Eiling und direkt haben wir den neuen Ofen mal getestet. Beim Backen ist mir dann aufgefallen, dass die ein oder andere Zutat doch noch fehlt, also habe ich improvisiert. Herausgekommen ist ein sehr leckerer nussiger Fruchtkuchen mit Haferflocken.

Rezept für einen Fruchtkuchen

Zutaten für den Teig:

  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • Einen viertel Würfel frische Hefe
  • Zwei Esslöffel Sonnenblumenöl 
  • Etwa 100 Milliliter lauwarme Hafermilch
  • Etwas Zimt 

Zutaten für die Füllung:

  • Einen mittelgroßen Apfel
  • 100 Gramm Heidelbeeren
  • Etwa 100 Milliliter Hafermilch
  • Zwei reife Bananen
  • 100 Gramm Walnüsse
  • 50 Gramm Rosinen
  • Etwa 100 Gramm selbst gequetschte Haferflocken

Zunächst habe ich einen viertel Würfel Hefe in etwa 100 Millilitern lauwarmer Hafermilch aufgelöst. Nachdem sich die Hefe aufgelöst hat, habe ich 200 Gramm Dinkelmehl, zwei Esslöffel Sonnenblumenöl und etwas Zimt dazu gegeben. Die Zutaten habe ich zu einem glatten Teig verknetet. Diesen habe ich für eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen habe ich einen mittelgroßen Apfel geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Apfelstücke habe ich mit 100 Gramm gewaschenen Heidelbeeren und 100 Millilitern Hafermilch auf niedriger Flamme erhitzt. Anschließend habe ich das entstandene Fruchtmus in einer Schale auskühlen lassen. Dazu gegeben habe ich zwei pürierte sehr reife Bananen, 100 Gramm gehackte Walnüsse, 50 Gramm Rosinen und etwa 100 Gramm aus Nackthafer gequetschte Haferflocken.

Den Teig habe ich ausgerollt und den Boden sowie die Seiten einer Springform damit ausgelegt. Die erkaltete Fruchtmasse habe ich in die Springform gefüllt und den Kuchen für rund eine halbe Stunde bei 160 Grad Umluft gebacken bis die Masse ein wenig fest geworden ist. Nachdem der Kuchen gut abgekühlt war, habe ich ihn in den Kühlschrank gestellt. Abends gab es den gekühlten Kuchen dann mit selbst gemachtem Bananeneis. Ob es an der neuen Küche, dem neuen Ofen oder einfach an dem Zutatengemisch liegt: Der Kuchen ist super lecker und wird noch öfter improvisiert.

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