Backen für das Baby

Bevor unser Sohnemann sich auf den Weg zu uns gemacht hat, haben wir gerne mal die Backwaren wie Brot und Brötchen beim Discounter gekauft – lecker und günstig, fanden wir überzeugend. Testergebnisse, die belegten, dass diese Backwaren alles andere als gesund sind, haben wir gekonnt ignoriert. Aber das war einmal. So etwas Ungesundes sollte unser Sohn nach Möglichkeit nicht zu sich nehmen – schon als mein Bauchbewohner sollte er das nicht. In der Schwangerschaft kauften wir anfangs bei regionalen Bäckereien ein, unser Favorit war ganz klar „Die kleine Konditorei“ in Hamburg – wer in Hamburg lebt, kennt sie und wenn nicht, sollte er das schleunigst ändern. Das 3-Korn-Nuss Brot hatte es uns ganz besonders angetan, neben den Franzbrötchen natürlich, die sind ohnehin legendär. Schnell schmissen wir unsere Meinung über Bord, dass das Brot vom Discounter echt lecker ist – dieses Brot vom Bäcker war ein Genuss, das Discounter-Brot nur ein müder Abklatsch.

Brot backen für die ganze Familie

Kurz nach unserem Umzug von Hamburg ins Rheinland waren wir an einem Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch. Meine Mutter hatte ein Mittagessen vorbereitet und zu der Suppe ein Brot selber gebacken. Nichts Spektakuläres, ein einfaches Vollkornbrot auf Hefeteig-Basis. Aber es war so unfassbar lecker, dass ich beschloss als Hausfrau nun auch unter die Bäckerinnen zu gehen. Und ja, seitdem backe ich unser Brot selber und es macht mir super viel Spaß. Immer wieder probiere ich neue Varianten mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, mit Müsli, Kernen, Trockenfrüchten oder Nüssen aus. Backe mit Backpulver, Hefe oder Quark und Öl. Doch egal, wie sehr ich auch herum experimentiere, eines backe ich immer: Dinkelbrot. Unser Sohn liebt es. Zum Frühstück isst er es am liebsten mit Leberwurst und für den kleinen Snack zwischendurch – ideal für unterwegs – backe ich ihm dieses Brot als kleine Brötchen, etwa so groß wie Pizzabrötchen. Die kann er super alleine knabbern und ist rundum glücklich.

Rezept für Dinkelbrot

  • Ein Würfel Hefe
  • 500 Gramm Dinkel-Vollkornmehl
  • Etwa 250 Milliliter Milch
  • Etwas Sonnenblumöl

Für das Brot oder die Brötchen nehme ich einen Würfel frische Hefe, zerrühre diesen so lange bis er flüssig ist und gebe dann etwa 500 Gramm Dinkel-Vollkornmehl hinzu. Zu dem Hefe-Mehl-Gemisch gebe ich entweder ca. 250 Milliliter lauwarme Milch oder lauwarmes Wasser sowie einen Schuss Sonnenblumenöl und knete dieses Gemisch bis ein homogener Teig entsteht.

Variation: Dinkel-Erdbeer-Brot

Unser Sohn liebt Erdbeeren und weil die Erdbeeren mich aus dem Kühlschrank heraus angelacht haben als ich gerade mitten in meiner Backaktion war, habe ich mir gedacht: „Warum nicht ein paar Erdbeeren unter den Teig mengen?“ Erdbeerkuchen schmeckt doch super, warum dann nicht auch Erdbeerbrot. Klingt irgendwie komisch, schmeckt aber echt gut. Ich habe die Erdbeeren in kleine Stückchen geschnitten und dann mit in den Teig eingeknetet und schon hatte ich ein dezentes aber doch anderes Geschmackserlebnis kreiert. Das Baby ist begeistert von der Variante und wir haben uns auch das ein oder andere Brötchen schon genehmigt.

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