Dinkelpizza

Wocheneinkauf ist erledigt. Der Essensplan steht. Und dann merkt man, irgendetwas fehlt. Bei uns war es die Tomatensauce für die Pizza. Dinkelpizza sollte es geben mit Zucchini. Pizza war der Wunsch des Vaters, Zucchini der unseres Sohnes. Weil ich keine Lust hatte, noch einmal loszustiefeln und Tomatensauce zu kaufen, habe ich improvisiert und aus frischen Tomaten und grünen Oliven einen ziemlich leckeren Saucen-Ersatz gezaubert. 

Rezept für ein Blech Dinkelpizza

Zutaten für den Hefeteig: 

  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • Einen halben Würfel Hefe
  • Zwei Esslöffel Olivenöl
  • Etwa 100 Milliliter Wasser
  • Eine Prise Meersalz

Zutaten für die alternative Tomatensauce: 

  • Eine große reife Tomate
  • Zehn grüne Oliven
  • Ein Esslöffel Olivenöl
  • Eine Prise Meersalz

Zutaten für den Belag: 

  • 100 Gramm mittelalter Gouda
  • Eine mittelgroße Zucchini

Zunächst habe ich den Hefeteig zubereitet. Dazu habe ich einen halben Würfel Hefe in etwa 100 Mililitern lauwarmen Wasser aufgelöst. Nachdem sich die Hefe aufgelöst hatte, habe ich 200 Gramm Dinkelmehl, zwei Esslöffel Olivenöl und eine Prise Salz dazu gegeben und die Zutaten zu einem glatten Teig verknetet. Diesen habe ich für eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Währenddessen habe ich die Tomate klein geschnitten und zusammen mit den Oliven im Häcksler zerkleinert. Da die „Sauce“ noch sehr wässrig war, habe ich etwas von dem Wasser abgegossen. Anschließend habe ich einen Esslöffel Olivenöl hinzugegeben und die „Sauce“ mit einer Prise Meersalz gewürzt. Den mittelalten Gouda habe ich fein gerieben und die Zucchini in dünne halbierte Scheiben geschnitten. 

Nachdem der Teig gegangen war, habe ich ihn noch einmal gut geknetet und auf Backblechgröße ausgerollt. Auf dem Teig habe ich die Tomaten-Oliven-Sauce verteilt und diese mit dem Gouda bestreut bevor ich die Zucchini-Scheiben auf der Pizza verteilt habe. 

Bei 180 Grad bei Ober- und Unterhitze habe ich die Pizza für etwa 30 Minuten backen lassen bis der Käse goldbraun war. 

Aus der Not heraus ist ein wirklich leckerer „Saucen-Ersatz“ entstanden, sodass ich fast glaube, dass ich die richtige „Tomatensauce“ nun immer vergessen werde – absichtlich. 

 

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