Ende gut, Anfang gut

Das war es also nun mit dem Jahr 2018. Das Jahresende war, naja sagen wir mal, anders als geplant. Aber wir haben versucht, das Beste draus zu machen. Auf ein von Krankheit gezeichnetes Weihnachtsfest folgte dann ein entspannter letzter Jahrestag, sodass wir uns frohen Mutes vom alten ins neue Jahr stürzen konnten.

Vorfreude schlägt Verstand

Wir haben uns sehr auf ein paar schöne Weihnachtstage in Flensburg gefreut. Anschließend wollten wir in Hamburg ein wenig in Erinnerungen schwelgen und Freunde treffen. Unsere Pläne mussten wir verwerfen, denn den Vater hatte es kurz vor Weihnachten ordentlich erwischt. Einen Tag bevor wir unsere Reise nach Flensburg antreten wollten, bekam der Vater vom Arzt absolute Bettruhe verordnet. Unsere Hamburgpläne haben wir verworfen, Flensburg haben wir aber trotzdem angetreten. Wir waren einfach so voller Vorfreude, wir sehnten uns nach einem Tapetenwechsel und einem ruhigen und besinnlichen Weihnachtsfest.

Im Verlauf des Heiligabends zeichnete sich aber immer deutlicher ab: Eigentlich gehört der Vater ins Bett. Die Autofahrt, das Schlafen im Hostel, das füllende Tagesprogramm. Nicht die beste Idee. Das zeigte sich dann ganz klar in der Nacht. Wir Eltern schliefen gefühlt keine Sekunde und auch unser Sohn wälzte sich erschlagen von den Eindrücken von einer Seite auf die andere. Deswegen beschlossen wir gezwungenermaßen, am nächsten Morgen in aller Frühe den Heimweg anzutreten.

Kinder backen Pizza

Vorgezogenes Silvester

Klar war es schön, meine Schwiegerfamilie zu sehen. Aber wir wissen nun, dass wir so lange Fahrten nur noch antreten, wenn wir gesund sind. Wir hatten uns Weihnachten und unseren Urlaub anders vorgestellt, als größtenteils im Auto sitzend. Die nächsten Tage unseres Urlaubs haben wir ruhig angehen lassen. Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt. Immerhin so gut, dass der Vater bis Silvester größtenteils wieder hergestellt war. So konnten wir dann das Jahr gemeinsam mit meiner Schwester und ihrer Familie schön ausklingen lassen und gut in das neue Jahr starten.
Unser Sohn hat mit seinen beiden Cousinen den Tag in vollen Zügen genossen, hat mit ihnen gespielt, Pizza gebacken und gegessen bis die Müdigkeit einfach Überhand genommen hat. Und so haben wir gegen 22 Uhr beschlossen, dass wir das Jahr nun vorzeitig beenden.

Nach einer entspannten Rückfahrt wollten wir pünktlich um Mitternacht in unsere Straße einbiegen. Das war aber nicht möglich, da unsere Nachbarn die gesamte Straßenbreite mit Raketen und Böllern präpariert hatten. Und so saßen wir rund eine viertel Stunde im Auto und haben unser ganz privates Feuerwerk angeschaut. Unser Sohn brachte es auf den Punkt: Das ist wirklich schrecklich und laut. Hoffentlich ändert er seine Meinung nicht und uns bleiben Böllerdiskussionen erspart.

Mama joggt in Köln

Gute Vorsätze braucht kein Mensch

Ziemlich unspektakulär war unser Start ins neue Jahr, aber für uns genau richtig. Ich bin zuversichtlich, dass 2019 ein tolles Jahr mit vielen schönen Ereignissen und Erlebnissen wird. Schließlich ist die 19 eine gute Zahl, denn an dem Tag ist unser Sohn geboren. In dem Sinne wünschen wir allen ein glückliches neues Jahr, mit viel Spaß, Freude und Gesundheit.

Und auch wenn kein Mensch gute Vorsätze braucht, ich habe trotzdem welche. Ich möchte Meerluft schnuppern, Berge erklimmen und einen (Halb-)Marathon mit dem Vater laufen. Aber vor allem möchte ich mehr zur Ruhe kommen und die Zeit mit der Familie und mit Freunden bewusster genießen.

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