Faszination Bart

Unser Baby liebt es, Bart anzufassen – ganz egal, wem der Bart gehört und wie lang oder kurz er geschoren ist. Schon seit seinem ersten Lebenstag begeistert sich unser Sohnemann für Bärte. Anfangs war seine Begeisterung noch sehr verhalten – was vielleicht auch daran lag, dass er die ersten Tage oder Wochen seines Lebens meist schlief oder gerade gewickelt oder gestillt wurde. Aber sehr schnell wuchs seine Freude über Bärte – jeder Mann, der mit seinem Bart in die Nähe unseres Sohnes kam, wurde mit einem lauten Freudengeschrei empfangen – zu blöd, dass der Vater mit vorpubertärem Bartwuchs gesegnet ist. Aber die Freude bei den Bartträgern ist umso größer, wenn unser Sohn ihnen sein ganz besonderes Begrüßungsritual entgegen juchzt.

Favorit Vollbart

Wirklich bei jedem Bartträger ist unser Wurmi früher oder später ganz aus dem Häuschen. Ob Großvater, Patenonkel, Onkel oder Freund der Patentante – jeder, der unseren Sohn in seine Bartnähe kommen lässt, wird mit einem strahlenden Babylächeln belohnt. Diese Freude und Glückseligkeit über Bärte führte schon des Öfteren zur allgemeinen Erheiterung und unser Sohnemann bescherte allen Anwesenden auf Knopfdruck einen wunderbaren Lachflash. Wir müssen nur höllisch aufpassen: Sobald es unserem Sohn zu bunt wird, ihm zu viele Menschen anwesend sind, es ihm zu laut ist, er müde ist oder einfach mal wieder ein Pups quer sitzt, dann kann er die Bartträger auch ebenso entgeistert anbrüllen – das ist dann weder erheiternd noch schön anzuhören.

Vielleicht darf unser Sohnemann ja in ein, zwei Jahren mal mit seinem vollbärtigen Patenonkel auf ein Treffen der Bearded Villains, einer Bruderschaft von lauter Bartträgern, die die Welt ein Stückchen besser machen (möchten). Dieser Ausflug wäre für ihn dann sicherlich ein Ausflug in den siebten Bart-Himmel!

 

Bildnachweis: www.joerg-siegwarth.de

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