Rosmarin-Focaccia

Für Rosmarin-Kartoffeln hatte ich einen ganzen Topf Rosmarin besorgt, aber längst nicht aufgebraucht. Tag für Tag ließen die Nadeln mehr ihre Köpfe hängen und verlangten danach, endlich verarbeitet zu werden. Da wir heute ohnehin eine Antipasti-Brotzeit geplant hatten, verarbeitete ich den Rosmarin in einem Focaccia.

Rezept für ein Focaccia mit Rosmarin und Meersalz

  • Ein Würfel Hefe
  • Zwei Teelöffel Olivenöl
  • 300 Milliliter Wasser
  • 500 Gramm Weizenmehl
  • Vier Esslöffel Rosmarin
  • Eine Prise Salz

Zunächst habe ich einen Würfel Hefe zerbröselt und etwa zwei Teelöffel kalt gepresstes Olivenöl sowie zwei Teelöffel gemahlenes Meersalz hinzu gegeben. Dann habe ich das Ganze mit etwa 300 Milliliter Wasser übergossen und flüssig gerührt. Anschließend habe ich rund 500 Gramm Weizenmehl zu der Hefe gegeben und das Gemisch zu einem homogenen Teig verknetet. Diesen habe ich dann an einem warmen Ort für rund eine Stunde gehen lassen. Währenddessen habe ich den Rosmarin von seinen Nadeln befreit, diese gewaschen und klein gehackt. Etwa vier Esslöffel Rosmarin sind dabei entstanden. Drei der Esslöffel habe ich in den Teig verknetet, nachdem dieser eine Stunde gegangen war. Den Teig habe ich dann etwa 2 Zentimeter dick ausgerollt und mit einem Finger Löcher hineingedrückt. Anschließend habe ich den Teig mit etwas kaltgepresstem Olivenöl beträufelt und anschließend den restlichen Rosmarin und etwas Meersalz darüber verstreut. Bei 180 Grad habe ich das Brot für eine viertel Stunde auf einem mit Backpapier belegten Rost im Ofen gebacken.

Auch wenn Weizenmehl bei uns nicht an oberster Stelle steht, sind wir Fan von diesem Focaccia. So wird jede langweilige Brotzeit aufgewertet und überschüssiger Rosmarin im Handumdrehen verarbeitet.

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