Unser Sohn ist da!

Wir konnten es kaum erwarten, dass unser Sohn das Licht der Welt erblicken würde. Und da wir nicht die einzigen waren, die der Geburt unseres Ungeborenen entgegen fieberten, steckten wir die Köpfe zusammen und überlegten, wie wir die Geburt unseres Sohnes gebührend verkündigen können. So saßen der Vater und ich am Ende meiner Kugelzeit den ein oder anderen Abend auf der Couch und bastelten an unserer Karte. Name, Datum, Größe und Gewicht sollten natürlich Platz finden, aber dennoch sollte die Karte zu uns passen, sollte witzig sein und nicht weniger schön. 

Geburtspost

Ein Segen, dass der Vater solche Fummelarbeiten am Computer liebt und nach einigen Abenden eine tolle Karte gezaubert hatte. Nun mussten wir nur noch warten bis unser Sohn tatsächlich geschlüpft war und die Daten eintragen, dann stand dem Postversand nichts mehr im Wege. Naja, kurz vor dem errechneten Geburtstermin fiel mir dann noch ein, dass wir zwar wussten, wer eine Karte bekommen sollte, aber von den wenigsten wussten wir die Adressen. Zum Glück hatte meine Schwester kurz vorher eine Karte zur Geburt ihrer Tochter verschickt, sodass sie mir einen Großteil der Adressen geben konnte, aber die restlichen Adressen mussten wir uns besorgen. Mag komisch klingen, aber das kann ganz schön lange dauern. Also, wer auch immer eine Geburtskarte versenden möchte, ist gut beraten, sich frühzeitig um die Adressen zu kümmern. Denn ich hätte auf das Zusammensuchen von Adressen kurz nach der Entbindung keine Nerven gehabt. 

Aber so waren wir vorbereitet: Die Rohfassung der Karten stand, der Copy-Shop war gebrieft und Briefumschläge waren adressiert und frankiert. Jetzt musste unser Sohn sich nur endlich bequemen, uns die noch erforderlichen Daten zu liefern, damit wir voller Stolz seine Geburt verkünden können. Unsere Karte, oder vielmehr die vom Vater, kam ziemlich gut an und zauberte vielerorts ein Lächeln auf die Lippen – sofern wir die Karten persönlich übergaben. 

Geburts(tags)karte

Mir hätte für so einen Kartenentwurf definitiv die Geduld gefehlt. Und zwischenzeitlich war der Vater auch mit seiner Geduld fast am Ende, sodass wir uns nach Alternativen zur Selbstgestaltung umschauten. Bei der Fülle von Anbietern fanden wir „Meine Kartenmanufaktur“ ziemlich überzeugend. Mal sehen, ob wir – sollte es irgendwann ein Geschwisterkind zu verkünden geben – auf diese Ausweichmöglichkeit zurückgreifen. 

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