Quarkkuchen

Am Wochenende stand Besuch an. Während wir vor der Geburt unseres Sohnes Wochenendbesuch meist in den Abendstunden zu einem kühlen Bier oder zu ein bis zehn Gläschen Wein empfingen, bedeutet Besuch nun: Kaffeeklatsch. Und was wäre ein ordentlicher Kaffeeklatsch ohne ein Stück Kuchen? Absolut sinnfrei. Deswegen habe ich mir meine imaginäre Schürze umgebunden und habe mich ans Backwerk begeben. Da in unserem Freundes- und Bekanntenkreis immer häufiger eine Weizenunverträglichkeit diagnostiziert wurde oder auf ärztlichen Rat hin eine Zucker-Diät gehalten wird, habe ich ohne Zucker und mal wieder mit Dinkelmehl gebacken. Ein Experiment: mein erster zuckerfreier Kuchen.

Rezept: Quark-Kirsch-Kuchen

Für den Boden:

  • 500 Gramm Magerquark
  • 500 Gramm Dinkelmehl
  • Sechs Esslöffel Sonnenblumöl
  • Ein halbes Päckchen Backpulver

Für die Quarkschicht:

  • 500 Gramm Magerquark
  • Drei Eier
  • Ein Päckchen Vanillepudding
  • Ein Glas Kirschen

Ausgesucht hatte ich mir einen Quark-Kirsch-Kuchen. Zunächst bereitete ich den Boden für den Blechkuchen vor. Für den Quark-Öl-Teig vermengte ich 500 Gramm Magerquark mit 500 Gramm Dinkelmehl, sechs Esslöffeln Sonnenblumenöl und einem halben Päckchen Backpulver. Dieses Gemenge knetete ich zu einem homogenen Teig, den ich anschließend auf die Größe eines Backblech ausrollte. Danach widmete ich mich der Quarkschicht: Ebenfalls 500 Gramm Magerquark verrührte ich mit drei Eiern, einem Päckchen Vanillepudding und einem Glas Kirschen. Dieses Gemisch verteilte ich gleichmäßig auf dem Quark-Öl-Teig und schob den Kuchen für etwa 50 Minuten bei 180 Grad in den Backofen bis er goldbraun war. Das Experiment ist gelungen: Zumindest ist der Kuchen bis auf das letzte Stück vernichtet. Sicherlich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da wir mit etwas Süßem rechnen, wenn wir beim Kuchen zugreifen, aber unserem Besuch und uns hat diese zuckerfreie Variante super geschmeckt.

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