Hanf anstatt Kuh

Wenn wir uns zu Besuch bei meinen Eltern ankündigten, dann hieß es: Das Kälbchen kommt. Also kauf Milch ein. Viel Milch. Das Kälbchen war nicht unser Sohn, sondern das war ich. Ich habe zwar nicht ganz so viel Milch getrunken, wie ein Kälbchen, aber annähernd so viel. Einen Liter der Babynahrung verleibte ich mir an den meisten Tagen schon ein. Schon lange habe ich gemerkt, dass Kuhmilch mir nicht gut bekommt. Liegt bei einem derartigen Überkonsum auf der Hand. Ich konnte mich aber irgendwie nicht dazu überwinden, auf die Milch zu verzichten. Bis mir innerhalb kürzester Zeit verschiedene Leute dazu rieten, meiner Gesundheit zu Liebe komplett auf Kuhmilch zu verzichten. Hauptsächlich wegen der Hormone in der Milch. 

Von der Kälbchennahrung zum Hanfdrink

Irgendwie kam mir das gelegen, obgleich mir auch klar war, dass mir die Umgewöhnung sehr schwer fallen würde. Mit dem Vorsatz, zu Hause komplett auf Kuhmilch zu verzichten und auf Pflanzenmilch umzusteigen, beschlossen der Vater und ich, dass wir unsere Milch selber machen wollen. So wissen wir, was in der Milch drin ist und wir vermeiden an einer weiteren Stelle Müll. 

Überzeugt hat uns die Hanfmilch. Aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Die Milch ist zwar relativ fettreich und hat mit 40 kcal einen ähnlichen Nährwert wie fettarme Kuhmilch, aber es ging uns auch nicht darum, Kalorien zu reduzieren, sondern einfach um eine Alternative. Da die Hanfmilch kein Calcium enthält, versuchen wir unseren Bedarf durch calciumreiches Gemüse wie Süßkartoffeln, Brokkoli und Kohl zu decken. 

Wir waren ziemlich gespannt darauf, wie die Hanfmilch uns – und vor allem unserem Sohn – schmecken wird. So konnten wir es kaum erwarten, das erste Mal unsere eigene Milch herzustellen als die geschälten Hanfsamen von „wohltuer“ bei uns eintrafen. 

Rezept für Hanfmilch

  • 500 Milliliter kaltes Wasser 
  • Fünf Esslöffel geschälte Hanfsamen

Die Milch ist wirklich super einfach und schnell zubereitet. Wir haben in unseren Smoothiemaker fünf Esslöffel der Hanfsamen gegeben und den Behälter mit 500 Millilitern kaltem Leitungswasser befüllt. Anschließend haben wir das Samen-Wasser etwa drei Minuten so lange gemixt, bis eine milchige Flüssigkeit entstanden ist. Es bleiben zwar ein paar krümelige Rückstände in der Milch, aber die stören keinen von uns dreien beim Trinken oder im Müsli.

Der Geschmack ist natürlich komplett anders als Kuhmilch. Aber nicht weniger lecker. Die Hanfmilch ist sehr nussig. Während sie mir pur nicht ganz so gut schmeckt, bin ich im Kaffee und im Müsli großer Fan. Unser Sohn ist absolut begeistert, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass es „seine“ Milch ist, die er selbst gemixt hat. 

Wem die Hanfmilch zu langweilig ist, der kann genau wie bei der Kuhmilch auch, Früchte, Kakao oder Zimt dazumischen. Super lecker finden wir die Kombination mit Erbeeren. 

Unser Fazit

Auf Kuhmilch zu verzichten, hat echt viele Vorteile. Die Hanfmilch ist günstiger. Sie ist gesünder. Wir fühlen uns besser und vor allem weniger aufgebläht. Wir können sie nach Bedarf selbst herstellen. Und: Wir vermeiden Müll. Also, probiert Hanfmilch einmal aus, es lohnt sich. 

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Die Wohltuer GmbH ist ein klassisches Start-Up im Bereich des Großhandels mit Superfoods und natürlicher Nahrungsergänzung in Bioqualität. Nach intensiver Vorbereitung konnten die drei Gründer im September 2015 mit Bio Chia Samen ihr erstes Wohltuer Produkt auf den Markt bringen. Inzwischen ist Wohltuer zu einem stattlichen Handelsunternehmen herangewachsen. Neben Saaten, Mehlen, Säften und Ölen finden sich heute auch Gewürze und vielerlei andere Lebensmittel im Angebot.

Nachhaltig und Ökologie waren für die Gründer schon früh ein Thema. Daher finden sich im Wohltuer Sortiment vor allem Lebensmittel aus ökologischem und regionalem Anbau. Seit einiger Zeit haben die Jungs auch Kakaoprodukte von Big Tree Farms in ihrem Angebot. Manche Wohltuer lassen sich eben nur im tropischen Klima anbauen – wie beispielsweise Kakao. Das muss dem Gedanken der Nachhaltigkeit aber nicht widersprechen. Big Tree Farms bezieht seinen Kakao von Kleinbauern auf Bali und unterstützt dadurch ortsansässige Familien, die für ihre ökologisch angebauten Produkte zudem höhere Preise erhalten.

 

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