Hirsemuffins

Am Wochenende starten wir am liebsten mit einer Laufrunde um den See in den Tag, um uns anschließend mit einem „großen Berg“ – wie unser Sohn stets lautstark fordert – Hirsebrei zu stärken. Die Hirse lasse ich immer vor dem Lauf für rund 10 Minuten mit Wasser kochen, sodass sie während unserer Sporteinheit quellen kann. Anschließend wärme ich sie noch einmal kurz auf und mische Obst, Rosinen und eine ordentliche Portion Zimt unter die Hirse.

Am vergangenen Wochenende hatten wir ziemlich viel vor, unser übliches Morgenritual musste aussetzen – zumindest, was die Laufrunde anging. Unser Sohn war sehr enttäuscht als ich ihm am Freitagabend erklärte, dass wir morgen nicht um den See vorbei an den Pferden laufen würden und dass wir zu Hause keinen Hirsebrei, sondern auswärts frühstücken würden. Um ihm eine Freude zu bereiten, habe ich deswegen ein Experiment gewagt und unseren Hirsebrei einfach in eine Muffinform gegeben und gebacken. Hat super geklappt und unser Sohn hat sich über die Überraschung riesig gefreut. So sehr, dass er jetzt auch an üblichen Wochenenden lieber Hirse-„Kuchen“ anstatt Hirsebrei essen möchte. 

Rezept für zwölf Hirsemuffins

  • 150 Gramm Goldhirse
  • 400 Milliliter Wasser
  • Eine handvoll Rosinen
  • Eine mittelgroße Birne
  • Einen mittelgroßen Apfel
  • Ein Teelöffel Zimt

Zunächst habe ich rund 150 Gramm Goldhirse in einem Topf mit etwa 400 Millilitern Wasser übergossen und für zehn Minuten köcheln lassen. Anschließend habe ich die Hirse für rund eine halbe Stunde quellen lassen – zehn Minuten reichen aber vollkommen aus. 

Währenddessen habe ich in einem weiteren Topf eine geschälte und klein geschnittene Birne, einen geschälten und klein geschnittenen Apfel sowie eine handvoll Rosinen auf niedriger Flamme für etwa fünf Minuten erhitzt. Anschließend habe ich einen Teelöffel Zimt hinzu gegeben und das Obst mit der Hirse vermengt. 

Den „Hirsebrei“ habe ich anschließend in ein geöltes Muffinblech gefüllt und bei 180 Grad für rund 30 Minuten bei Ober-und Unterhitze gebacken. Die Muffins habe ich gut auskühlen lassen bevor ich sie aus dem Blech genommen habe. Ich war sehr skeptisch, ob die Muffins nicht auseinander fallen, aber sie haben eine sehr gute Konsistenz, fallen nicht auseinander und sind trotzdem sehr locker. 

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