Kinderthron

Wir hatten wirklich überhaupt keine Ahnung, was wir uns zur Geburt unseres Sohnes wünschen sollten. Bondolino und Babywippe waren schon von unserer Liste gestrichen als meine Eltern uns fragten, womit sie uns und unserem Sohnemann eine Freude machen könnten. Wir überlegten hin und her und verwarfen die meisten Ideen schnell als überflüssig oder quatschig. Irgendwann kam uns dann aber doch eine gute Idee: Wir schlenderten durch Eimsbüttel und entdeckten in einem Schaufenster einen Tripp Trapp. Ja schon klar, ein Neugeborenes kann mit einem Tripp Trapp nicht sonderlich viel anfangen. Aber so ein Stuhl ist eine sinnvolle und langfristige Investition. 

Wir Eltern haben beide viele Jahre in Tripp Trapps gethront und irgendwie ist es ja auch schön, wenn das eigene Kind immer noch die gleichen Produkte nutzt. Sich nicht alles im Laufe der Zeit als doch nicht so gut entpuppt hat oder es mittlerweile zigfache Optimierungen und weitaus ergonomischere Konstruktionen aus schadstofffreiem Material gibt. Meinen Eltern gefiel die Idee. Und ganz pragmatisch einigten wir uns darauf, dass das Geburtsgeschenk Einzug halten würde, wenn unser Sohn seinen Thron beziehen könnte. Damals noch nichtsahnend, dass wir Hamburg verlassen und uns im Rheinland niederlassen würden, so sparten wir Platz im Umzugswagen. 

Tripp Trapp von Stokke

Mit rund acht Monaten war es dann aber so weit. Meine Eltern stiefelten los, um das Geburtsgeschenk zu besorgen. Der Vater und ich ließen uns von der Farbe überraschen. Nicht weil wir Überraschungen so lieben, sondern weil wir uns überhaupt nicht entscheiden konnten. Wir müssen ehrlich sagen, dass wir uns niemals für die Farbvariante „Aqua Blue“ entschieden hätten. Aber der blaue Stuhl mit grauem Baby Set passt ganz hervorragend zu unserer restlichen Einrichtung. 

Unter kritischen Blicken meiner Männer schraubte ich den Tripp Trapp zusammen und innerhalb weniger Minuten stand der Thron unseres Sohnes zur Einweihung bereit. Der kleine Mann war sehr aufgeregt und saß vom ersten Tag sehr gerne in seinem Stuhl. Seit mehr als einem Jahr, ist unsere Küche um ein Möbelstück reicher. Der Tripp Trapp thront am Kopf unseres Küchentisches. So hat unser Sohn beste Sicht nach draußen und kann bei seinen Mahlzeiten beobachten, wie die Vögel auf den benachbarten Dächern und Antennen sitzen oder wie sie immer wieder „wegvogeln“. 

Unser Shopping-Tipp:

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