Kostenfaktor Kind

Infografik Vexcash: Was kosten Kinder und ihre Hobbys
Quelle: vexcash.com

Eigentlich wussten wir es schon als wir noch selber Kinder waren: Kinder kosten Geld und gar nicht mal so wenig. Wenn ich mal an meine eigene Kindheit zurückdenke, standen da Geigenunterricht, Reitunterricht und Schwimmen auf dem Programm. Kinobesuche, Geburtstagsgeschenke, Busticket, Schulbücher, Klassenfahrten, Taschengeld – die Liste ließe sich wohl endlos fortführen. Und dann diese Klamotten. Nicht weil jede Saison etwas anderes angesagt war, wollte ich mich neu einkleiden – klar, diesen Grund kann ich nicht leugnen – sondern, in erster Linie musste ich mich neu einkleiden, denn wieder einmal war ich ein paar Zentimeter in die Höhe geschnellt, meine Füße waren noch ein bisschen länger geworden oder ich hatte zu- oder abgenommen. Das alles kostet.

Irgendwie hatten wir das auf dem Schirm als wir unseren Kinderwunsch ganz konkret angingen, aber welche Kostenfaktoren genau auf uns zukommen werden, damit beschäftigten wir uns nicht tiefer gehend. Wir freuten uns, dass wir gemeinsam beschlossen hatten, eine Familie zu gründen, wir sehnten den Moment des Schwangerwerdens herbei, den Moment, an dem unser Nachwuchs das Licht der Welt erblicken würde. 

Das kosten Kinder und ihre Hobbys

Seit fast 17 Monaten ist unser kleiner Mann nun bei uns. Und wir können nur bestätigen: Ein Kind ist nicht ganz billig. Eigentlich widerstrebt es mir, unseren Sohn als Kostenfaktor zu betrachten, aber wir müssen uns einfach Gedanken darüber machen. Denn es bedeutet einfach, ganz besonders zu kalkulieren und an der ein oder anderen Stelle selber zurückzustecken. Die ersten sechs Monate war unser Sohn sehr kostensparend. Ich stillte, wir erbten eine Menge Kleidungsstücke und er erledigte nur alle zehn Tage sein großes Geschäft. Nahrung und Kleidung kostete im Prinzip nichts und auch die Windelkosten hielten sich im Rahmen. Aber dann besuchten wir die ersten Babykurse, unser Kinderwagen gab den Geist auf, unser Sohn fing an zu essen – und sollte natürlich nur qualitativ hochwertige Lebensmittel zu sich nehmen. Er brauchte einen neuen Autositz, neue Kleidung, seine ersten Schuhe und dann entschieden wir uns, dass ich wieder arbeiten gehe.

Natürlich verdiene ich Geld, aber ein ordentlicher Batzen geht für seine Kita drauf. Das ist in Ordnung, unser Sohn liebt die Kita und wir Eltern können mit einem guten Gewissen unseren Jobs nachgehen. Aber Kita-Gebühren in Höhe eines Monatsgehalts eines Minijobbers haben sich gewaschen. Es wird noch einiges auf uns zukommen. Das zeigt die Vexcash Analyse „Das kosten Kinder und ihre Hobbys“. Jetzt können wir einschätzen, was so alles auf uns zukommt und wir müssen ehrlich sagen, wir haben einige Faktoren überhaupt nicht bedacht.

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