Rein in die Komfortzone

Vor unserem Umzug haben wir ordentlich ausgemistet. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich gefreut habe, als wir uns endlich von unserem Bett getrennt haben. „Unser“ stimmt dabei eigentlich nicht. Das Bett war ein Überbleibsel aus der Junggesellen-Zeit des Vaters. Nicht schön, hat aber seinen Dienst getan. Es gab keinen überzeugenden Grund, ein neues zu kaufen. Genauso wenig gab es überzeugende Argumente dafür, mit dem unliebsamen Ding umzuziehen und unsere frisch bezogene Altbauwohnung zu verschönern. Also haben wir mit dem Rheinland auch das alte Bett hinter uns gelassen. Wir hätten nicht gedacht, dass es uns so schwer fallen würde, ein geeignetes Nest für uns zu finden. Fast vier Monate haben wir nun auf unserer Matratze auf dem Boden geschlafen. Geht schon irgendwie, aber gemütlich und einladend ist irgendwie anders.

Nachdem wir unzählige Betten angesehen, Probe gelegen und für nicht passend befunden haben, haben wir uns online auf die Suche nach nachhaltigen Betten begeben und sind auf ekomia gestoßen. Ziemlich schnell war klar, „Lade Sans“ soll uns schöne Nächte bescheren. Die Frage war nur noch, mit oder ohne Bettkästen. Wir haben uns erst einmal für die Variante ohne entschieden. Ganz einfach, weil das Bett so luftiger wirkt und wir einfach einen riesigen Speicher und momentan keinen Bedarf an zusätzlichem Stauraum haben. Wenn sich das ändert, dann bestellen wir die Bettkästen einfach noch nach.

Als unser Bett samt zwei Lattenrosten „Elastique“ dann endlich geliefert wurde, war unser Sohn begeistert. Weniger von dem Bett als von der Leistung der beiden Männer, die uns die sperrigen Kartons in die Wohnung getragen haben. Sofort war ein neuer Traumberuf geboren: „Ich will später auch so Betten tragen wie die beiden Männer hier. Die sind so stark.“ Stimmt schon, aber ich bin mir sicher, er überlegt es sich nach dem ersten Umzug, bei dem er so richtig mit anpacken muss, noch einmal anders. Aber an diesem Tag hat er die großen Kartons bestaunt und immer wieder seine Anerkennung über die Leistung der starken Männer geäußert.

Mit dem Aufbau haben wir gewartet bis der Vater nach getaner Arbeit nach Hause gekommen ist. Meine Heimwerkerlust hält sich nach dem Umzug stark in Grenzen. Die Aufgabenteilung war klar: Die Männer werkeln und ich bereite das Abendessen zu. Die großen Kartons durfte der Sohnemann auch allesamt auspacken, das können nämlich nur die richtig Starken. Welch eine Freude.

Nachdem alle Kartons ausgepackt waren und der Raum nach Holz duftete, fingen die beiden Jungs an. Sie steckten, schraubten und zwischendurch lasen sie auch mal die Aufbauanleitung. Nein, nicht nur der Sohn, auch der Vater. Doch irgendwie waren die beiden der Meinung, dass Lesen überbewertet wird und sie schon wissen, wie das alles funktioniert. Nur um zu merken, dass es dann doch anders gehört und man die ganzen Schrauben wieder lösen und alles neu zusammenschrauben muss.

So saßen die beiden da mit ihren Schrauben und der Anleitung und das Bett nahm so langsam Form an. Ich habe im Schneckentempo gekocht, aber meine beiden Jungs kamen einfach nicht aus dem Schlafzimmer raus. Ob sie schon im Bett eingeschlummert waren, fragte ich mich. Aber nein, das Bett stand noch nicht. Dabei muss man ehrlich sagen, ist der Aufbau wirklich kein Hexenwerk. Man sollte eben nur die Anleitung genau lesen und befolgen.

Mit vereinten Kräften haben wir es dann aber geschafft. Alle Handgriffe von uns Eltern wurden vom Sohnemann kritisch beäugt. Vielleicht war das der Fehler: Der Kleine ist nicht für den Aufbau zuständig, sondern für die Kontrolle. Merken wir uns für die Zukunft.

Auch bevor wir die Lattenroste in das Bettgestell legen durften, musste er noch einmal überprüfen, ob es mir gelungen war, die Schrauben richtig fest zu drehen. Das muss sein, denn wie er so richtig sagte: „Die Mama ist heute so müde, die hat wirklich keine Kraft.“

Zum Glück war meine Kraft dann doch noch ausreichend, sodass unser Sohn sein Einverständnis gab und der Vater endlich die Lattenroste ins Bettgestell legen konnte. Ja, das Bett nimmt Form an.

Dann nur noch schnell die Matratze drauf, das Bett frisch beziehen und Probe liegen. Aber nein, da war das Bett schon belegt. Natürlich der Gutachter wieder. Vor seinem Urteil brauchten wir überhaupt nicht auf die Idee zu kommen, selber in unser Bett zu hüpfen. Irgendwie konnten wir ihn dann aber doch noch davon überzeugen, nachts in seinem Bett zu schlafen. Denn sein vom Opa gebautes Hochbett ist halt doch einfach das Höchste. Wir schlafen wunderbar in unserem nach Holz duftendem super schönen Biobett. Und wie sehr wir die Höhe des Betts feiern. Morgens quälen wir uns nicht mehr vom Boden aus den Federn, sondern hopsen von unserer Komforthöhe in den Tag hinein.

Bio-Designmöbel von ekomia

ekomia steht für minimalistische ökologische Möbel mit skandinavischem Design. Verwendet werden ausschließlich zertifiziertes Holz aus Eiche oder Kiefer und ökologische Farben oder Öle. Bei Lebensmitteln und Textilien kennt man Bio-Produkte schon länger. Im Möbelbereich hingegen gibt es scheinbar entweder kurzlebige Spanplatten-Möbel oder Öko Möbel, die irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein scheinen. Das wollte ekomia ändern, indem sie ökologisch hochwertige Möbel entwickeln, die trotzdem was her machen.

ekomia verfolgt einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz. Angefangen bei der Auswahl hochwertiger, schadstofffreier Materialien, einer umweltfreundlichen Produktion, recycelter Verpackung bis hin zu kurzen klimafreundlichen Transportwegen zum Kunden.

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