Saftiger Karottenkuchen

Diese Nacht wurde ich mit knurrendem Magen wach: Ich hatte riesengroßen Heißhunger auf Kuchen. Ganz besonders auf Karottenkuchen. Vor lauter Heißhunger konnte ich kaum mehr schlafen. Meine Gedanken kreisten unaufhörlich um Karottenkuchen und darum, welches Rezept ich backen sollte. Fest stand, dass es mal wieder zwei Varianten geben sollte, eine babytaugliche und eine Variante mit Walnüssen für uns Erwachsene. Zucker war also schon einmal raus, genauso wie Eier, denn die hatten wir beim gestrigen Abendessen verbruzelt.

Rezept für einen zuckerfreien Karottenkuchen

  • 300 Gramm Dinkelmehl
  • 300 Gramm Möhren
  • Ein halbes Päckchen Backpulver
  • Zwei Teelöffel Zimt
  • 100 Gramm Butter
  • Eine handvoll Sultaninen
  • 200 Milliliter Milch
  • Eine handvoll Walnüsse

In Anlehnung an das Rezept von „Mutter Natur“ habe ich etwa 300 Gramm Dinkelmehl mit 300 Gramm grob geraspelten Möhren, einem halben Päckchen Backpulver, zwei Teelöffeln Zimt und etwa 100 Gramm weicher Butter vermengt. Um dem Kuchen ein wenig Süße zu verleihen, habe ich etwa zwei handvoll Sultaninen in heißem Wasser für zehn Minuten eingeweicht. Anschließend habe ich das Wasser abgeschüttet und die Rosinen in 200 Milliliter lauwarme Milch gegeben und das Rosinen-Milch-Gemisch püriert. Das Gemisch habe ich anschließend zu den anderen Zutaten gegeben und einen Teig geformt. Der Teig war noch relativ klebrig, aber es sollte ja ein saftiger Kuchen werden. Ein Drittel des Teiges habe ich für das Baby abgetrennt und in den restlichen Teig habe ich eine handvoll klein gebröselte Walnüsse verknetet. Die beiden Teige habe ich auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech etwa zwei Zentimeter dick ausgerollt und dann bei 180 Grad etwa eine Stunde gebacken.

Mein Heißhunger ist nach zwei Stücken vorerst gestillt, aber es fragt sich, wie lange. Der Kuchen ist echt eine Wucht. Finden auch der Vater und unser Sohnemann sowieso. In dieser Variante lässt sich der Kuchen super als Snack mitnehmen. Den Kuchen könnte man für ein Kaffeekränzchen noch gut mit einem Frischkäse-Topping verfeinern. Dazu würde ich 200 Gramm Natur-Frischkäse mit etwas geriebener Zitronenschale, einem Päckchen Vanillezucker und etwa zwei Esslöffeln Puderzucker cremig rühren und auf dem Kuchen verteilen.

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