Rote-Bete-Kuchen

Ich war in der vierzehnten Woche schwanger, da saßen der Vater und ich nach einem Arztbesuch mit Baby-TV in der Alpenkantine in Hamburg und versuchten zu realisieren, was wir da gerade gesehen hatten. Dabei tranken wir Caffe Latte und aßen das erste Mal in unserem Leben Rote-Bete-Kuchen. Ich mag Rote Bete in Suppenform und im Salat, als Kuchen hatte ich sie noch nie gegessen. Der Vater ohnehin nicht, da er kein großer Fan der Knolle war. Zumindest bis zu dem besagten Tag, denn dieser saftige Schokokuchen mit Roter Bete überzeugte uns beide. Als wir dann bei unserem letzten Wocheneinkauf Rote Bete im Gemüseregal entdeckten, beschlossen wir, ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen und uns an einem Rote-Bete-Kuchen zu versuchen.

Rezept für einen Schoko-Rote-Bete-Kuchen

  • 400 Gramm Rote Bete
  • 300 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 200 Gramm gemahlene Haselnüsse
  • Ein Päckchen Vanillezucker
  • Ein halbes Päckchen Backpulver
  • Acht Esslöffel Kakao
  • Ein Teelöffel Zimt
  • 50 Gramm Zartbitterschokolade
  • 200 Milliliter Sojamilch

Für den Kuchen habe ich rund 400 Gramm gegarte Rote Bete püriert. Anschließend habe ich in einer Schüssel 300 Gramm Dinkelvollkornmehl,  200 Gramm gemahlene Haselnüsse, ein Päckchen Vanillezucker, ein halbes Päckchen Backpulver, acht Esslöffel Kakao und einen Teelöffel Zimt miteinander vermischt. Unter dieses Mehl-Gemisch habe ich die pürierte Rote Bete gehoben. Anschließend habe ich 50 Gramm Zartbitterschokolade in 200 Millilitern Sojamilch erwärmt bis die Schokolade geschmolzen war. Die Schokoladen-Milch habe ich ebenfalls zu den restlichen Zutaten gegeben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Kuchenteig verrührt. Den Teig habe ich schließlich in eine mit Öl gefettete Springform gegeben und bei 180 Grad für rund 40 Minuten gebacken.

Unser Fazit: Super lecker, wenn auch wenig süß, aber die Kombination überzeugt auf ganzer Linie. Besonders die gemahlenen Haselnüsse machen den Kuchen noch besser als er ohnehin schon ist.