Veganer Carobkuchen

Wir sind immer auf der Suche nach Zuckeralternativen. In erster Linie, da unser Sohn zu Neurodermitis neigt und der Verzicht auf Zucker Wunder bewirkt. Aber auch, weil wir Eltern merken, dass es uns ohne den Konsum von raffiniertem Zucker einfach besser geht. Da wir aber nicht auf Kuchen, Plätzchen und andere süße Leckereien verzichten wollen, sind in unsere Küche schon viele Zucker-Ersatzprodukte eingezogen. Am liebsten greifen wir aber nach wie vor auf süße Bananen als Zuckerersatz zurück. 

Gesund und munter ohne Zucker

Unser Sohn lässt sich gerne von den Alternativen überzeugen und ist mit unseren Zucker-Alternativen sehr einverstanden. In letzter Zeit hat er aber immer wieder erwähnt, dass er gerne Kakao trinken möchte. Kann ich nur zu gut verstehen. Also sind wir losgestiefelt und haben nach Kakao-Ersatz gesucht. Ich habe zwar schon viel von Carob gehört, aber probiert habe ich es noch nie. Das sollte sich nun ändern. Schmeckt etwas malziger als Kakao, aber ist wirklich super lecker. Und unser Sohn ist sehr glücklich. Jetzt hat er seinen Carob-Kakao, den er am liebsten mit einer Banane gemixt im Müsli trinkt oder isst. Dafür geben wir einfach eine halbe reife Banane und einen Esslöffel Carob-Pulver zusammen mit zwei Löffeln Hanfsamen und 150 Millilitern Wasser in unseren Smoothie-Maker und shaken alles gut durch. Sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack echt super. 

Nachdem es in dieser Woche im Kindergarten zu diversen Geburtstagen kunterbunte Schokokuchen gab, habe ich beschlossen, einen Carobkuchen zu backen. So schön es ist, dass wir das Hautproblem mit Zuckerverzicht weitestgehend in den Griff bekommen, so sehr tut es mir Leid, wenn unser Sohn einen Zwieback knabbert während die anderen Kinder Kuchen mit vielen bunten Smarties vernaschen. Er selber leidet zum Glück überhaupt nicht darunter, zumindest beschwert er sich nicht, aber trotzdem hatte ich das Bedürfnis, ihm auch einen Schokokuchen zu backen und er hat sich riesig gefreut. 

Rezept für einen veganen Carobkuchen mit Bananen

  • 400 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • Ein Päckchen Backpulver
  • Drei Esslöffel Flohsamen
  • Drei Esslöffel Sonnenblumenöl
  • Drei sehr reife Bananen
  • Etwa 250 Milliliter Hafermilch
  • Drei Esslöffel Carob

Im ersten Schritt habe ich drei reife Bananen gut püriert. Das Bananen-Pürree habe ich in eine Schüssel gegeben und mit 400 Gramm Dinkelvollkornmehl, einem Päckchen Backpulver, drei Esslöffeln Flohsamen, drei Esslöffeln Sonnenblumenöl und etwa 250 Millilitern Hafermilch zu einem Teig verrührt. Die Hälfte des Teiges habe ich in eine mit Sonnenblumenöl geölte Springform mit einem Durchmesser von 26 Zentimetern gegeben.

Unter die andere Hälfte des Teiges habe ich drei Esslöffel Carob gerührt, bis der Teig gleichmäßig „braun“ geworden ist. Den Carob-Teig habe ich ebenfalls in die Springform gegeben und habe mit einer Gabel den hellen und dunklen Teig, wie beim Marmorkuchen, ein wenig vermengt. 

Der Kuchen ist sehr saftig geworden und schmeckt vor allem mit Bananeneis gigantisch. Für das Bananeneis frieren wir sehr reife in Scheiben geschnittene Bananen ein. Etwa zwei Stunden vor Verzehr hole ich diese aus dem Eisfach. Nachdem die Bananenscheiben leicht angetaut sind, püriere ich sie, meistens noch mit etwas Zimt, so lange, bis ein cremiges Bananeneis entsteht. 

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