Wir sind tatsächlich eine Familie

Tatsächlich Familie – hinter diesem Blog stehen wir: Vater, Sohn und Mutter. Weil der Esel sich immer zuletzt nennt, ist klar, wer hier schreibt – ganz genau, die Mutter. Der Vater ist für die Bebilderung der Texte zuständig. Und die Eltern versuchen gemeinsam, das Zusammenspiel aus Text und Bild zu optimieren. Die wohl wichtigste Person in der Konstellation, unser Sohnemann, wirkt zwar nicht aktiv an der Gestaltung des Blogs mit, ohne ihn gäbe es diesen Blog aber überhaupt nicht, denn ohne ihn wären wir nicht tatsächlich eine kleine Familie geworden.

Unser Sohn erblickte im September 2015 als richtiger Hanseat in Hamburg das Licht der Welt. Obwohl wir im familienfreundlichen Eimsbüttel wohnten, stand für uns sehr bald nach der Geburt unseres Sohnes fest, dass sich etwas ändern muss. Ein neuer Job sollte für den Vater her und eine neue Bleibe für die gesamte Familie. Die Jobsuche und vor allem aber die Wohnungssuche trieben uns aus Hamburg fort. Immer klarer zeichnete sich ab, dass das Rheinland die besten Jobaussichten für beide Elternteile bereit hielt und wir hier unseren Traum vom ländlicheren Familienleben in Großstadtnähe verwirklichen konnten. Das Rheinland hatte ohnehin schon unsere Herzen erobert als wir in der fortgeschrittenen Schwangerschaft vier Etappen des Rheinsteigs wanderten. Schon damals konnten wir uns sehr gut vorstellen, ins Rheinland überzusiedeln. Gesagt, getan – wir haben den Schritt gewagt, haben Hamburg den Rücken zugekehrt und versuchen uns seither als Landpomeranzen. Für mich, die Mutter, hatte der Umzug noch einen positiven Nebeneffekt: Die Distanz zu meiner Heimat und damit zu meinen eigenen Eltern verringerte sich spürbar – von etwa 500 auf 60 Kilometer. Doch nicht nur meine Eltern sind schnell erreichbar und eine wunderbare Unterstützung, sondern auch sehr gute und langjährige Freundschaften können durch die geringe Entfernung viel besser gepflegt werden. Mittlerweile fühlen wir uns im Rheinland richtig heimisch. Der neue Job des Vaters ist mittlerweile gar nicht mehr so neu. Seit einem halben Jahr nach unserem Umzug arbeite ich auch wieder 30 Stunden in der Woche als Redakteurin – ich habe wirklich unfassbares Glück bei der Jobsuche als junge Mutter gehabt. Und unser kleiner Sohnemann, der immer weniger Baby und immer mehr Kleinkind ist, ist seitdem ich wieder berufstätig bin begeisterter Kita-Besucher. 

In unserem Blog schreiben wir über die Zeit, seitdem sich unser Sohnemann zu uns auf den Weg gemacht hat. Wir berichten über unsere Lebensweise, über unsere Erlebnisse, über unsere Erfahrungen. Wir wissen, dass wir nicht alles für Jedermann perfekt machen und es für andere Familien, Mütter, Väter und Kinder sicherlich bessere und sinnvollere Wege gibt. Wir wollen einfach nur erzählen und alle Interessierte daran teilhaben lassen, wie wir unseren Weg gehen. Bestimmt werden wir immer wieder Umwege einschlagen, werden uns doch für einen anderen Weg entscheiden oder gar ganz umkehren. Das gehört dazu – wir sind noch neu in der Elternbranche und haben noch einiges zu lernen. Wir sind dankbar für sämtliche Anregungen, Tipps und Ratschläge und ebenso freuen wir uns, wenn wir anderen jungen Familien mit unseren Berichten vielleicht ein wenig helfen können, ihren eigenen Weg zu finden. 

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