Würziges Rucola-Brot

Nachdem der Vater und ich am Samstag seit Ewigkeiten bis in die frühen Morgenstunden mit Freunden und einigen kühlen Blonden das Älterwerden feierten, hatten wir am Sonntag ganz klischeehaft Lust auf Fast-Food. Eigentlich gelüstete es uns nach Pommes, aber das Restaurant unserer Wahl urlaubte über Pfingsten, sodass wir auf Pizza umsteigen mussten. Na gut, ist ja auch eh gesünder.

Ich bestellte mir eine Pizza mit Rucola, Parmesan, Kirschtomaten und Pinienkernen und schon nach den ersten Happen fragte ich mich, warum Pizza so selten auf unserem Speiseplan steht. Das werden wir ändern und neben diversen Broten und Kuchen auch mal eine Pizza in den Ofen schieben. Da mir die Rucola-Pizza nicht mehr aus dem Kopf ging, beschloss ich, ein Rucola-Brot zu backen. „Was auf der Pizza schmeckt, muss im Brot doch auch lecker sein“, dachte ich mir.

Rezept für ein Rucola-Brot mit Walnüssen

  • Ein Würfel Hefe
  • 400 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 150 Milliliter lauwarmes Wasser
  • Zwei Esslöffel Olivenöl
  • Etwas Salz und Pfeffer
  • 100 Gramm Rucola
  • Eine handvoll Walnüsse

Für das Brot habe ich zunächst einen Würfel frische Hefe zerbröselt und in etwa 150 Millilitern lauwarmen Wasser flüssig gerührt. Dazu habe ich zwei Esslöffel Olivenöl, eine Prise Meersalz und etwas Pfeffer gegeben. Anschließend habe ich den Rucola sehr klein gehäckselt, habe etwas von dem Rucola-Saft abtropfen lassen und den gehäckselten Rucola ebenfalls zu dem Gemisch dazugegeben. Die Walnüsse habe ich in kleine Stücke gehackt und anschließend mit den übrigen Zutaten und 400 Gramm Dinkelvollkornmehl zu einem Teig verknetet.

Den Teig habe ich für eine gute Stunde in der Sonne gehen lassen. Anschließend habe ich ihn noch einmal gut durchgeknetet bevor ich ihn in einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform bei 180 Grad für rund 40 Minuten gebacken habe.

Nicht nur ich als Rucola-Liebhaberin finde das Brot super. Auch der Vater und der Sohn sind von dem würzigen Brot überzeugt. Morgens ist es beim Vater nicht so angesagt, da ist er lieber süß unterwegs, aber für eine anständige Brotzeit am Abend oder als Beilage zum Salat ist das Brot der Renner.

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